SEA ENERGE beweist wieder einmal seine Qualität - Teil 1

(RWO-SHR NEWS Nr.64)


Sea Energe Environmental Industry Corp. strebt bereits seit Unternehmensgründung immer schon nach der höchsten Stufe an Sicherheit und Qualität für die eigenen SEA ENERGE Produktserien. Neben zahlreichen positiven Labortestergebnissen wurde jetzt von "SGS - Ultra Trace Industrial Safety Hygiene"(Taiwan) bestätigt, dass die Sea Energe Produktserien frei von Weichmacher sind: z.B. Gesichtsreiniger (Test Report UB/2011/61124A-01), Duschgel (Test Report UB /2011/61125A-01), Obstreiniger (Test Report UB /2011/61126A-01), SEA ENERGE reines Element (Test Report UB /2011/61128A-01).

Test Report - Sea Energe Gesichtsreiniger

Was sind eigentlich die Phthalate (Weichmacher)?!

Der Überbegriff Phthalate ist vielleicht für viele Leute eher fremd, jedoch befinden sich Phthalate überall in unserem Alltagsleben. Phthalaten sind bekannt als (Plastik- Weichmacher in Kunststoffen, PVC) oder als Zusatzstoffe in verschiedenen Anwendungen (siehe unten). Während der letzten 50 Jahre wurde vor allem Di-Ethyl- Hexyl-Phthalat (DEHP) als "Allzweck"- Weichmacher eingesetzt. Aufgrund ihrer negativen gesundheitlichen Auswirkungen stehen Phthalate schon lange in der Kritik.

Phthalate werden in einer Vielzahl von Industrieerzeugnissen, Haushaltswaren und Konsumgütern einschließlich Körperpflegeprodukte usw. eingesetzt, z.B. in Rohren, vinylhaltigen Wandverkleidungen und Bodenbelägen, Dachdeckungsmaterialien, Sicherheitsglas, Autoteilen, Schmierölen, Wasch- und Reinigungsmitteln, Lebensmittelverpackungen, Klebstoffen, Farben und Lacken, Tinten, medizinischen Schläuchen, Blutbeuteln, Arzneimitteln, Schuhwerk, elektrischen Kabeln, Schreibwaren, Nagellacken, Haarsprays, Seifen, Shampoos, Parfümen, Feuchtigkeitscremes und (bis vor Kurzem) in Spielzeugen. Der Einsatz von einigen Phthalaten ist EU-weit für bestimmte Verwendungszwecke verboten worden, zum Beispiel dürfen bestimmte Phthalate nicht mehr in Spielzeugen und Babyartikeln (siehe Europäische Richtlinie 2005/84/EC) und in Kosmetika (siehe Europäische Kosmetikrichtlinie) enthalten sein. Die Verwendung in den meisten anderen Produkten ist weiterhin erlaubt.

Bis heute finden wir Phthalate in einer Vielzahl von Kosmetikprodukten aufgrund ihrer vorteilhaften Eigenschaften wie z.B. Konservierung von Parfums sowie Beschaffung einer gewünschten Konsistenz für die hergestellten Produkte. Durch Inkrafttreten der Europäischen Kosmetikrichtlinie wird die Verwendung, wie gesagt, nur von einigen Phthalate in Kosmetika untersagt. Dennoch gibt es zahlreiche andere Phthalate-Verbindungen, die von unehrlichen Herstellern weiter verwendet werden. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass Phthalate nur eine Substanz von unglaublich vielen Chemikalien in Kosmetika sind, die wir täglich benutzen. Die Environmental Working Group, eine Umweltüberwachungsorganisation, schätzt, dass lediglich 11 Prozent der etwa 10.500 Inhaltsstoffe, die sich gewöhnlich in Kosmetika befinden, ausreichend auf ihre Sicherheit getestet wurden.

Warum sind Phthalate gefährlich?!

Die chemische Zusammensetzung von Phthalaten ist akut kaum giftig, hat bei Langzeitbelastung jedoch große Beeinträchtigungen zur Folge. Es kann Hormonstörungen verursachen und gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Zudem wird Dioxin gebildet, das Luft, Boden und Wasser verunreinigt. Die Langzeitexpositionen von DEHP sind beispielsweise:
- Leber- und Nierenschäden,
- im Tierversuch krebserregend (Krebs beim Menschen nicht eindeutig nachgewiesen, von der amerikanischen Umweltbehörde als „wahrscheinlich krebsauslösend" eingestuft)
- im Tierversuch Entwicklungsstörungen des Ungeborenen
- im Tierversuch eindeutig hormonähnliche Wirkung (Hodenschädigung bei Ratten ab einer täglichen Aufnahme von 3,7 mg/kg, reduzierte Fruchtbarkeit)

Da Phthalate rasch verstoffwechselt werden können, ist die Auswirkung der Phthalate-Metabolite zu beachten, wie z.B. DEHP wird im Körper zu Mono-Ethyl-Hexyl- Phthalat (MEHP) abgebaut. Dieses hat ebenfalls Schadwirkung (z. B. auf Hodenzellen). Nicht nur eine Verminderung der Spermienqualität wird mit erhöhte MEHP-Werten in Zusammenhang gebracht, sondern auch mit Frühgeburten.

Bedenklich ist auch, dass im Blut von neu geborenen Babys DEHP sowie MEHP nachgewiesen wurden. Als Risikofaktoren der Phthalate zählen einerseits ihre "universelle" Einsetzbarkeit, sodass sie sich fast in allen Produkten in unserem Lebensumfeld befinden, und andererseits die zahlreichen Möglichkeiten in den menschlichen Organismus zu gelangen: über die Nahrung (z.B. PVC Verpackung zur Aufbewahrung sowie Transport), über die Haut (direkter Kontakt mit durch Phthalat belasteten Gegenständen), über die Atmung (durch belasteten Staub).

... Teil 2


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