Filmabend & Infoveranstaltung



Infos zur Veranstaltung_

Wann: Mittwoch, 15. 02. 2017, 18h30 Wo: wie gewohnt im RWO-SHR Gesundheitszentrum, Geyrstr. 80, 6020 Innsbruck Teilnahmebeitrag & Anmeldung: Kostenfreie Teilnahme; limitierte Plätze. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Vorwort_

Wie viele RWO-SHR Freunde bereits wissen, zielt unsere RWO-SHR Arbeit nicht nur auf das Erreichen eines Gleichgewichts zwischen Yin und Yang der einzelnen Organfunktionen oder Organe ab. Sondern unsere Arbeit möchte auch bei der Schaffung von Harmonie zwischen körperlicher Gesundheit und unserem Lebensumfeld unterstützen.

Daher beschäftigt sich das RWO-SHR Gesundheitszentrum mit 2 zusammenhängenden Fachgebieten*: "Gesundheitsprävention" und "Umwelthygiene". Es ist unser aufrichtiger Wunsch, euch unser Wissen näher zu bringen, d. h. Aufklärung, Beratung, Informationsweitergabe über die Risikofaktoren und Hilfsinstrumente zur Problembekämpfung. Das soll eine Verbesserung der gesundheitlichen Standards für unsere Mitmenschen unterstützen. Daher versuchen wir immer wieder diverse Veranstaltungen in unserem Gesundheitszentrum, wie z.B. Infoabende, Expertentreffen, Filmvorführungen, Vorträge, Übungsabend etc. zu ermöglichen.

Idee zur Veranstaltung_

Medikamente und Chemikalien gelangen in stetig wachsenden Mengen in Gewässer und in unser Trinkwasser. Viele Jahre beschwichtigten Behörden und Wissenschaftler, die gemessenen Konzentrationen seien weit unterhalb der Wirkschwelle, Gefahren deshalb ausgeschlossen. Doch immer häufiger entdecken Forscher negative Auswirkungen dieses chemischen Cocktails. Leider ist dieses Thema aktueller denn je und wir werden uns immer mehr mit den Auswirkungen der Umweltverschmutzung auseinandersetzen müssen.

Um die Thematik im Bereich Umwelthygiene vertiefend sensibilisieren zu können, haben wir für Euch einen passenden Dokumentarfilm "CHEMIE IM WASSER – DIE UNSICHTBARE BEDROHUNG" von ZDF (in Zusammenarbeit mit ARTE; 2012/2013) ausgesucht.

Alle RWO-SHR Freunde sind herzlich eingeladen, die Dokumentation gemeinsam anzuschauen und darüber zu diskutieren. Vielen Dank für die Unterstützung der Produktionsfirma und für die Erlaubnis, dass wir diesen Film öffentlich zeigen dürfen.

Übersicht zum Film_

Fische und Amphibien verweiblichen, Schäden an Gehirn, Leber und Kiemen nehmen zu. Auch bei Menschen breiten sich Allergien und Antibiotika-Resistenzen aus. Bislang fehlen eindeutige Belege für einen Zusammenhang mit den chemischen Rückständen im Wasser. Doch niemand kann sagen, welche Folgen es hat, wenn Menschen über lange Zeit Hunderte von Stoffen über das Trinkwasser zu sich nehmen - und sei es in niedrigen Konzentrationen.

Der Ökotoxikologe Peter von der Ohe vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig sammelt Wasserdaten aus ganz Europa. Sein Ergebnis: "Europas Gewässer werden auf viel zu wenige Stoffe untersucht und die Grenzwerte sind zu hoch. Nach unseren Daten können nur 15 Prozent der Gewässer als wirklich sauber gelten. Rund die Hälfte ist dagegen deutlich beeinträchtigt." Andere europäische Wissenschaftler bestätigen diese Einschätzung. So kann die Pariser Biologin Barbara Demeneix nachweisen, wie die Schadstoffe im Wasser die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen, und ihr britischer Kollege Charles Taylor zeigt auf, dass die kontaminierte Flüssigkeit dazu führt, dass Fischmännchen Eier produzieren statt Spermien.

Vertreter der europäischen Pharmaindustrie und Janez Potocnik, EU-Kommissar für das Umweltressort, sehen kein Problem. Das europäische Wasser sei unbedenklich, sagen sie. Und wie sieht die Situation weltweit aus? Joakim Larsson von der Universität Göteborg hat Wasserproben aus dem indischen Hyderabad untersucht. Die Pharmaindustrie verlagert einen Teil ihrer Produktion in Schwellenländer wie Indien. Dort gelangen Abwässer teilweise ungeklärt in die Kanalisation. Der Befund: "Antibiotika-Konzentrationen, die bis zu einer Million mal höher sind, als sie normalerweise in geklärtem Wasser gefunden werden. Die Konzentration war teilweise höher als im Blut von Patienten, die mit dem entsprechenden Antibiotikum behandelt werden." Sauberes Wasser ist also auch in diesem Fall eine Illusion.

--------------------------

*
Gesundheitsprävention fokussiert die Prävention auf die Vermeidung von krankmachen-den Faktoren, um die Gesundheit zu fördern und zu erhalten und die Entstehung von Krankheiten so gut wie möglich zu verhindern. Es hat auch gesundheitsfördernde Aspekte, um Mitmenschen weitere Schritte zur Unabhängigkeit über ihre eigene Gesundheit und damit zu Stärkung ihrer Gesundheit selbst zu befähigen. Umwelthygiene beschäftigt sich mit chemischen, biologischen und physikalischen Umwelteinflüssen und deren schädigende oder fördernde Auswirkungen auf den Menschen. Dazu gehören Themengebiet wie z.B. Wetter und Klima, Luft, Boden und Nahrungsmittel, Wasser, Chemikalien oder elektromagnetische Strahlung.







| Home | Über uns | Therapie & Beratung | Kurse & Berufsausbildung | Termine & Anmeldung | Gesundheitsartikel | FAQ's | Kontakt |